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::: GESCHICHTLICHES ZUM NATURPARKGEBIET :::
Lebensraum für Flora, Fauna und Mensch
Vielfältig und bunt wie Geologie und Pflanzen ist auch die Geschichte des Naturparkgebietes. Schon in vorgeschichtlicher Zeit diente das wildreiche Land mit zahlreichen Grotten und Höhlen den Menschen als Lebensraum. Noch heute künden verschiedenste Relikte davon, besonders das Leben während der La- Tene- Zeit illustrieren zahlreiche Funde. Später fiel das große Naturparkgebiet wie für ganz Franken typisch einer Zergliederung und Zerteilung zum Opfer, die noch in der heutigen Verwaltungsgliederung zu erkennen ist. Dabei gehörte der weitaus größte Teil über Jahrhunderte hinweg zum Fürstbistum Bamberg. Aber auch die freie Reichsstadt Nürnberg im Süden, das Herzogtum Bayern im Osten ("die Obere Pfalz") und die Markgrafschaft Kulmbach- Bayreuth prägten bis in die heutige Zeit viele so typische Orts- und Landschaftsbilder des Naturparks. So ist der rund 8.000 ha umfassende "Veldensteiner Forst" wohl nur deshalb als eines der größten geschlossenen Waldgebiete Bayerns erhalten, weil er als Jagdgebiet der Bamberger Fürstbischöfe unter besonderem Bann lag. Zur Grenzsicherung an den Nahtstellen der großen Machtblöcke, die quer durch das Naturparkgebiet verliefen, wurden zahlreiche kleine Adelssitze, Amtsburgen und Lehen errichtet, wovon noch heute der ungewöhnliche Reichtum an Schlössern und Burgruinen zeugt. Nicht unerwähnt bleiben darf bei einem geschichtlichen Abriss die Entdeckung des seit dieser Zeit "Fränkische Schweiz" genannten Kerngebietes des Naturparks durch die Romantiker im 19. Jahrhundert.